Einblicke in die Welt der Greifvögel und Eulen
Die Schülerinnen und Schüler der Freien Gemeinschaftsschule Oberlausitz erlebten einen besonderen Tag: Frau Winde, Falknerin aus der Region, besuchte unsere Schule und brachte ihre beeindruckenden Tiere mit.
An ihrer Seite hatte sie unter anderem:
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einen Steinkauz, der Insekten und Falter frisst und sogar tagsüber jagen kann,
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einen Waldkauz, der in Baumhöhlen lebt,
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sowie einen Uhu, die größte Eule Europas. Er ist in den Gebirgen zu Hause und jagt Beutetiere wie Hasen, Mäuse, Marder, junge Füchse oder sogar ein Rehkitz.
Die Kinder erfuhren spannende Details: Eulen haben 14 Halswirbel und können ihren Kopf weit drehen. Ihre Augen sind fest im Schädel verankert – und je dunkler die Augen, desto besser können sie in der Nacht jagen. Außerdem sind die Ohröffnungen versetzt, was ihnen eine besonders gute Orientierung im Dunkeln ermöglicht. Käuze können in der Natur bis zu 17 Jahre, große Eulen sogar bis zu 30 Jahre alt werden.
Natürlich hatten die Schülerinnen und Schüler auch viele Fragen:
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Sind Greifvögel vom Aussterben bedroht?
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Warum hecheln Vögel manchmal mit dem Schnabel?
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Wie schlafen Vögel eigentlich?
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Gibt es Eulen, die andere Eulen fressen?
Geduldig beantwortete Frau Winde alle Fragen und brachte den Kindern so die faszinierende Welt der Eulen und Greifvögel näher.
Ein erlebnisreicher Vormittag, der bei allen lange in Erinnerung bleiben wird!