Projekt mit dem TVbunt Landkreis Bautzen
Gestern wurde an unserer Schule ein spannendes Projekt zur Demokratiebildung nachgeholt, das von Lea und Sophie vom TVbunt Landkreis Bautzen begleitet wurde. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gingen wir der Frage nach: Wie funktioniert eigentlich Demokratie im Alltag?
Zum Einstieg erzählten Lea und Sophie die Geschichte „Die Stadt der kleinen Leute“. Darin mussten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam entscheiden, wie ihr neuer Spielplatz aussehen soll – ein Thema, das bei unseren Kindern sofort für Begeisterung sorgte.
Anschließend sammelten die Kinder eigene Ideen: Rutsche, Trampolin, Sportplatz, Klettergerüst, Pool oder vielleicht sogar ein Parkplatz? Jede Idee wurde mit guten Argumenten verteidigt – schließlich wollte jedes Kind überzeugen, warum gerade sein Vorschlag umgesetzt werden sollte.
Danach wurde abgestimmt – ganz demokratisch mit einem Zettel. Doch schon bald stellte sich heraus: Es gab gar keine festgelegten Regeln, wie genau die Wahl ablaufen sollte. So entstand eine spannende Diskussion: Wäre es nicht sinnvoll gewesen, vorher Regeln für die Wahl aufzustellen?
Gemeinsam erarbeiteten die Kinder schließlich demokratische Wahlregeln, sprachen über Fairness, Toleranz und Kompromisse – und führten danach eine zweite Abstimmung durch.
Unter den wachsamen Augen eines kleinen Wahlbeobachters wurden die Stimmen ausgezählt. Das Ergebnis:
Die Mehrheit entschied sich für einen Sportplatz, eine Rutsche und ein Trampolin.
So lernten die Kinder auf spielerische Weise, dass Demokratie nicht nur bedeutet, Mehrheiten zu finden, sondern auch zuzuhören, Regeln zu vereinbaren und Kompromisse einzugehen.
Ein herzliches Dankeschön an Lea und Sophie vom TVbunt für dieses tolle, lehrreiche Projekt!